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14 Tipps, um nachhaltig Strom zu sparen:
 
Tipp 1 Standby oder "Leerlaufzeit" abschalten
Tipp 2 Energiesparlampen einsetzen
Tipp 3 Temperatur senken
Tipp 4 Kurz u. gründlich lüften
Tipp 5 Geräte entkalken
Tipp 6 Temperatur nachts absenken
Tipp 7  Moderne Thermostatventile
Tipp 8  Kochwasser sparen
Tipp 9  Abwärme nutzen
Tipp 10  Duschen statt baden
Tipp 11  Wände isolieren
Tipp 12  Fugen u. Ritzen abdichten
Tipp 13  Altgeräte durch neue Technologie ersetzen
Tipp 14  Sparen beim Waschen und Spülen




Tipp 1: Standby oder "Leerlaufzeit" abschalten nach oben

Strom intelligent nutzen und dadurch bares Geld sparen: Wußten Sie, daß auch die Stand-by-Schaltung Ihres Fernsehers erheblich Strom verbraucht? Wenn Sie das Gerät über die Fernbedienung ausschalten, läuft es im Stand-by-Betrieb weiter. Dabei nimmt der Fernseher schätzungsweise 15 Watt elektrische Leistung auf. Das ergibt jährlich einen Verbrauch von 131 Kilowattstunden. Damit entstehen bei einem Preis von 13 Cent je Kilowattstunde unnötige Kosten von ca 17 €.

Der Computer als wahrer Stromfresser. Dazu gehören neben dem Stand-by-Modus auch die beliebten Bildschirmschoner. Ein 17-Zoll-Monitor verbraucht im Betrieb circa 90-100 Watt, das entspricht etwa 70 Prozent der gesamten Leistungsaufnahme des Rechners. Dieser Verbrauch bleibt auch in Arbeitspausen konstant hoch, insbesondere wenn ein farbenfroher und animierter Bildschirmschoner eingesetzt wird. In der Regel sind diese zum Schonen des Bildschirms nicht nötig und verbrauchen teilweise mehr Energie als die Ansicht eines Office-Programms.Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeiten des Powermanagements Ihres Rechners. Installieren Sie für Arbeitspausen einen dunklen Bildschirmschoner, der nach fünf Minuten einsetzt. So können Sie den Stromverbrauch des Monitors um 15 Prozent reduzieren. Nach acht Minuten sollte der Bildschirm auf Stand-by schalten, die Energieersparnis beträgt dann 60 Prozent. Übrigens: Einige Rechner verbrauchen auch ausgeschaltet noch ein bis zwölf Watt Strom.

Möchten Sie nicht auch eines der besten Geräte kaufen? Dann erwerben Sie einen Computer, Monitor, Drucker, Scanner oder Fernseher, Video, Hifi-Gerät mit GEA-Stromsparlabel. Die GEA (Group for Efficient Appliances) zeichnet in acht europäischen Ländern jeweils die 25% sparsamsten Geräte im Stand-by-Betrieb aus. Die Liste der Geräte finden Sie hier unter Produktlisten, in den Geschäften sind die Geräte i.d.R. nicht mit dem Label markiert.

Fax-Geräte sind heimliche Stromschlucker. Ein Gerät, das fast ständig auf Nachrichten wartet, jedoch selten benützt wird, verbraucht fast 100 Prozent des Stroms im Standby-Betrieb. Schalten Sie das Fax-Gerät über Nacht und während ungenutzter Tage manuell oder mittels einer Zeitschaltuhr aus. Es gibt auch spezielle Fax-Sparschalter. Sie eignen sich aber nicht für alle Geräte. Neue, stromsparende Fax-Geräte weisen sehr tiefe Standby-Verbrauchswerte auf (weniger als 2 Watt). Fragen Sie beim Neukauf danach.

Pro Haushalt und Jahr addieren sich die durch Stand-by verursachten Gesamtkosten je nach Geräteausstattung auf 65 bis 125 Euro. Deshalb: Schalten Sie grundsätzlich alle elektrischen Geräte ganz ab, die nicht benutzt werden.




Tipp 2: Energiesparlampen einsetzen    nach oben

Glühlampen produzieren hauptsächlich Hitze. Nur etwa fünf Prozent der eingesetzten Energie strahlen sie als Licht ab. Dagegen haben Energiesparlampen (Fachbegriff Kompakt-Leuchtstoffröhre) eine viel bessere Energieausbeute: Um die gleiche Helligkeit zu erzielen, wird deshalb nur eine viel geringere Wattzahl benötigt - das spart Strom und Geld. Energiesparlampen verbrauchen rund 80 Prozent weniger Energie als herkömmliche Glühlampen.

Ab etwa einer halben Stunde Brenndauer pro Tag rechnet sich der Austausch einer alten Glühlampe gegen eine Energiesparlampe. Die kosten mit 5-10 € (~10-20 DM zwar deutlich mehr als eine Glühlampe, haben aber eine 8-10 fache Lebensdauer. In Treppenhäuser oder Abstellkammern, wo es immer nur kurze Brennzeiten gibt, sollte man bei der alten Glühlampe bleiben. Rechenbeispiel: Eine einzige 75 W Glühlampe, die täglich drei Stunden brennt, kostet in 10 Jahren 115 € (~230 DM), eine Energiesparlampe mit 15 W dagegen nur 33 € (~66 DM), also 82 € (~164 DM) weniger (Kauf- und Strompreis zusammen). Kauftipp: Sie sollte ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) im Sockel haben (ein "E" in der Lampenbezeichnung weist Sie darauf hin). Und: Verzichten Sie auf Billigprodukte, sie taugen oft nichts.


Tipp 3: Temperatur senken    nach oben

Die richtige Temperatur kann Kosten sparen
Zimmertemperaturen um 21 Grad sind angenehm, doch nicht immer erforderlich: Räume wie Gästezimmer oder Diele müssen nicht dieselbe Gradzahl wie andere Wohnungsteile haben. Ein intelligentes Wärmemanagement spart Kosten und Energie.Empfohlen werden folgende Gradzahlen:
Wohnzimmer: 21 °
Gästezimmer: 15°
Bad: 23°
Diele: 15°
Kinderzimmer: 20°
Schlafzimmer: 18°
Küche: 18°
Esszimmer: 20°

Allgemein gilt: Jeder Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizkosten ein.


Tipp 4: Kurz u. gründlich lüften    nach oben

Lüften Sie drei- bis viermal täglich kurz, aber gründlich. Drehen Sie dazu die Thermostatventile herunter und öffnen Sie die Fenster weit. Schon vier Minuten genügen, um so viel Frischluft zuzuführen, wie ein Mensch in einer Stunde verbraucht. Anschließend können die Fenster geschlossen und die Heizung wieder aufgedreht werden.


Tipp 5: Geräte entkalken    nach oben

Entkalken Sie Geräte zur Warmwasserbereitung regelmäßig.
In der Küche sollte man die Heizung nur sparsam einsetzen. Bedenken Sie, dass Kühl- und Gefrierschrank durch ihre Abwärme kräftig mitheizen, und auch die Spülmaschine trägt zur Erwärmung des Raumes bei. Waschmaschinen und Geschirrspüler sollten immer voll bestückt sein und mit der jeweils niedrigsten Temperatur laufen.


Tipp 6: Temperatur nachts absenken   nach oben

In Winternächten die Heizkosten senken. Wohlig - warme 21° sind tagsüber vielleicht die richtige Raumtemperatur. Etwas anders sieht es nachts aus: Wer auch in den Nachtstunden die Heizanlage auf "vollen Touren" laufen lässt, verschwendet nicht nur Energie und Geld, sondern schadet daneben auch seiner Gesundheit. Gesunde 16° schlagen Wissenschaftler als ideale Zimmertemperatur für den Schlafenden vor. Erholsame Ruhestunden und bis zu 50 Prozent niedrigere Heizkostenabrechnungen sind die Folge. Dabei spart ein Grad weniger mindestens 6 Prozent Heizkosten ein.



Tipp 7: Moderne Thermostatventile    nach oben

Neue Thermostatventile sparen bis zu acht Prozent Heizkosten ein. Wer seine Heizkörper noch immer über alte Drehregler steuert, sollte über den Austausch gegen moderne Thermostatventile nachdenken. Bis zu acht Prozent Heizkosten sparen die neuen Regler erfahrungsgemäß ein. Grund: Während alte Modelle alle Wohnräume gleichmäßig erwärmen, ist mit modernen Thermostaten die individuelle Steuerung der Raumtemperatur möglich. Der Austausch "Alt" gegen "Neu" dauert nur wenige Minuten. Die Anschaffungskosten amortisieren sich je nach Höhe in ein bis drei Jahren.


Tipp 8: Kochwasser sparen    nach oben

Nutzen Sie beim Kochen nur soviel Wasser wie nötig: Zum Ankochen von 1 Kilogramm Kartoffeln genügt beispielsweise meist 1/4 Liter Wasser. Ein Auffüllen des Topfes mit 1 Liter oder mehr ist nicht notwendig. Neben der überschüssigen Wassermenge vergeuden Sie rund 25 Prozent Wärmeenergie.


Tipp 9: Abwärme nutzen   nach oben

In der Küche sollte man die Heizung nur sparsam einsetzen. Bedenken Sie, dass Kühl- und Gefrierschrank durch ihre Abwärme kräftig mitheizen, und auch die Spülmaschine trägt zur Erwärmung des Raumes bei.


Tipp 10: Duschen statt baden   nach oben

Baden ist ein teurer Spaß: Der Wasser- und Energieverbrauch für ein einziges Vollbad entspricht dem Verbrauch einer 18minütigen Dusche. Bei einer durchschnittlichen Duschdauer von ca. sechs Minuten heißt das: einmal baden oder dreimal duschen zum selben Preis. Versuchen Sie es mal mit duschen. Ein qualitativ hochwertiger Duschkopf kann heißes Abbrausen auch zum Erlebnis machen; ein entsprechender Massagestrahl trägt sogar zur Kreislaufbelebung bei. Wichtig ist jedoch vor allem: Wer duscht, spart jährlich rund € 80,- ein und schont die Umwelt.


Tipp 11: Wände isolieren    nach oben
Wärme kriecht auch durch die Wände. Nicht nur schlecht isolierte Fenster, auch Außenmauern und Wände zu weniger beheizten Zimmern stellen ein ständiges Wärmeleck dar. Unkontrolliert sickert wertvolle und teure Energie durch das Mauerwerk, so dass sich der Wärmeverlust negativ auf die Heizkostenabrechnung auswirkt. Entsprechende Wärmeisolationsmaßnahmen schützen vor einem solchen Energieleck. Auf Dauer gesehen jedoch hält eine Innenisolation länger vor, da die Außenmauern mit hochwärme-dämmenden Mauersteinen aus Mineralwolle ständiger Abnutzung unterliegen und dadurch innerhalb weniger Jahre porös werden. Beide Methoden bieten bei vollständiger Dämmung einen Wärmeschutz von rund 50 Prozent.



Tipp 12: Fugen u. Ritzen abdichten   nach oben

Dichten Sie Mauerritzen und Fugen umgehend ab und lassen Sie Ihre Fensterisolierung regelmäßig überprüfen. Undichte Fenster können bis zu zehn Prozent höhere Heizkostenabrechnungen nach sich ziehen. Doppelverglasung und geeignete Wärmeisolationsmaßnahmen tragen ebenfalls zur Kostenminderung bei. Bei Einfachglasfenstern reicht auch eine zusätzlich an den Fensterrahmen angebrachte durchsichtige Isolierfolie aus:
Damit können bis zu 10 Prozent Heizkosten eingespart werden.


Tipp 13: Altgeräte durch neue Technologie ersetzen   nach oben

Beim Neukauf von Kühl- und Gefrierschränken sollte auf besonders sparsame Geräte geachtet werden. Die aufgezählten Haushaltgeräte sind dabei mit über 20% die größten Stromverbraucher im Haushalt. Ein alter Kühlschrank frißt durchschnittlich 400 kWh im Jahr. Ein sparsamer Neuer mit ***-Fach ist mit 160 kWh zufrieden. Ein Unterschied von 35 € (~70 DM) im Jahr! Messen Sie mit einem Strommessgerät nach, was Ihr Kühlschrank verbraucht. Ein Neugerät verbraucht bei Normalgröße 0,44 kWh am Tag. Wenn Ihr altes Gerät mehr als 0,94 kWh am Tag verbraucht, rechnet sich ein sofortiger Neukauf.


Tipp 14: Sparen beim Waschen und Spülen   nach oben

Mit Hilfe kleiner Kniffe kann man den angegebenen Verbrauchswert von Haushaltsgeräten unterschreiten und selbst den Energiebedarf von sparsamen Geräten noch senken. Geschirrspülmaschinen und Waschmaschinen, die an den Kaltwasserzugang angeschlossen sind, benötigen beispielsweise rund 80 Prozent der Energie nur für das Aufheizen des Wassers. Lediglich etwa 20 Prozent werden für den eigentlichen Betrieb der Maschinenbenötigt.
Schließen Sie Ihre Wasch- und Spülmaschine wenn möglich direkt an den Warmwasseranschluss der Spüle oder des Waschbeckens an. Nutzen Sie außerdem die Sparprogramme und starten Sie die Geräte erst, wenn sie voll beladen sind. Zusätzlich kann bei Waschmaschinen durch Verzicht auf den Vorwaschgang bis zu 33 Prozent Energie gespart werden. Und Spülmaschinen verbrauchen etwa 25 Prozent Strom weniger, wenn man sie bei leicht verschmutztem Geschirr nur bei 50 anstatt 65 Grad Celsius laufen lässt.

Bei der Waschmaschine muß es selten wirklich 95°C-Kochwäsche sein, das 60°C-Programm reicht völlig aus. Und: Buntwäsche wird schonend bei 40°C gewaschen. So sparen Sie 30% Ihrer Stromkosten! Bei der Spülmaschine wird das Geschirr meist schon bei 55°C sauber, verwenden Sie heißere Programme nur bei "Härtefällen".

Quelle: "Lehrbuch gegen Leerlauf" des Bundesumweltamts
 

   
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